Textbereich

Veranstaltungen

Fr 09.03.2012, 20.30 Uhr

Aufführung

Heimathafen Neukölln

Lila Risiko Schachmatt 603

Beschreibung

Deutsche Erstaufführungen aus Syrien, Palästina und Marokko mitten in Neukölln!

Eine Kooperation zwischen suite42 und Heimathafen Neukölln
Teil 1: 603 von Imad Farajin (Palästina)

  • Inhaltsangabe

    Deutsche Erstaufführungen aus Syrien, Palästina und Marokko mitten in Neukölln!

    Eine Kooperation zwischen suite42 und Heimathafen Neukölln
    Teil 1: 603 von Imad Farajin (Palästina)

    Koproduktion

    Deutsche Erstaufführungen aus Syrien, Palästina und Marokko mitten in Neukölln!

    Eine Kooperation zwischen suite42 und Heimathafen Neukölln
    Teil 1: 603 von Imad Farajin (Palästina)

    603 Imad Farajin verhandelt die zentralen Fragen der Palästinenser im Gefängnis, dabei sind die Mauern beweglich. Vier Männer sehen sich von der Zeitgeschichte aufgerieben und fliehen auf ihre Art: ihre Verbrechen haben niemandem etwas gebracht, in israelischer Haft überwiegt die Sehnsucht nach den wichtigen Menschen draußen, und nach einem Leben in Freiheit: aber wie kann das aussehen?


    Das Stück sind während des British Council/Royal Court Theatre Near East and North African New Writing Project zwischen 2007-2010 entstanden, und wurden zum Teil in Lesungen während des “I Come From There: New Plays from the Arab World Season“ am Royal Court Theatre im November 2008 präsentiert. Im Rahmen von LILA RISIKO SCHACHMATT werden sie ins Deutsche übersetzt und inszeniert.

    PRESSESTIMMEN
    Berliner Zeitung:
    Im Studio des Heimathafens findet Lydia Ziemke zusammen mit den zu allem bereiten Spielern ein so intensives, lebendiges Zeichenspiel, dass einem plötzlich der „Palästinakonflikt“-vernagelte Kopf aufgeht. Ein kleiner Karton wird zum fantastischen Vehikel für die angeblich nahe Befreiung der angeblichen Gefangenen und fährt sie doch nur immer tiefer in ihre eingebildete Gefangenschaft und ihre Opfer-Mythen ein; und eine groß umsorgte Mücke wird zum schönsten Symbol für ihren Wahn von Blutsbrüderschaft, der tatsächlich nur ihre einfachen Lebenswünsche aussaugt. Auf die Fortsetzung im Frühjahr darf man gespannt sein.


    Tagesspiegel:
    Vier Gefangene harren in einem israelischen Knast auf ihren Austausch gegen den Soldaten Gilad Schalit. Es ist ein beckettsches Warten auf den Bus, wiederum mit sparsamen Mitteln und konzentrierter Wortwucht von Lydia Ziemke inszeniert. Die Gefangenen stilisieren sich in der Enge ihrer Zelle zu Widerstandskämpfern, halten sich mit Sehnsuchtsbildern der Menschen daheim über Wasser und gehen sich bald gegenseitig an die Gurgel. Autor Imad Farajin, der auch Satiren für das palästinensische Fernsehen schreibt, lässt dabei durchaus seine Wut spüren. Aber der Dramatiker bekommt die Kurve hin zur Versöhnung, gegen den fatalen Blutdurst. Ein starker Abend.



    Übersetzer: Andreas Bünger, Jaouad Ouassou, Ebtihal Shedid
    Regie: Lydia Ziemke
    Produktionsleitung: Aliki Schäfer
    Künstlerische Mitarbeit: Wiebke Hagemeier
    Ausstattung: Martina von Holn
    Hospitanz: Hoda El-Sharkawy
    Mit: Jillian Anthony, Javeh Asefdjah, Nadim Jarrar, Patrick Khatami, Alois Reinhardt



    Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

    > Tickethotline: 030. 61 10 13 13

    > VVK im Heimathafen Neukölln Büro
    > Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
    > Info 030. 56 82 13 33


    > VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
    > Hugendubel am Hermannplatz >> Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr
    > Hugendubel Neukölln Arcaden >> Mo. bis Sa. von 10 bis 21 Uhr

    (weiteres Programm siehe Homepage)

    Spielort: Studio

    Aufführungstermine:
    Freitag, 09 März > 20:30 Uhr

  • mehr Informationen  >>>