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Veranstaltungen
26.01.2012 - 24.02.2012 , 10.00 Uhr
Ausstellung
Museum Neukölln
100 Jahre Umbenennung Rixdorfs in Neukölln
Beschreibung
26.01.2012 - 24.02.2012
Eine Ausstellung des Mobilen Museums im Rathaus Neukölln
Karl-Marx-Straße 83, Mo-Fr. 10:00 bis 16:00 Uhr
Vor 100 Jahren änderte die junge Großstadt Rixdorf ihren Namen in Neukölln. Als Vorort von Berlin war die Stadt rasant gewachsen. Die in dieser Periode entstandenen Repräsentationsbauten wie Rathaus, Stadtbad und Krankenhaus zählen noch heute zu den Wahrzeichen der Stadt. Die Namen führender Kommunalpolitiker wie die des Oberbürgermeisters Boddin oder des Stadtverordnetenvorstehers Sander sind auf Straßenschildern bis heute präsent. Doch diese beeindruckende Entwicklung hatte auch ihren Preis: Wohnungselend, Armut und Kriminalität prägten das Leben vieler Einwohner der Arbeiterwohnstadt. Außerhalb der Stadtgrenzen war Rixdorf vor allem als Vergnügungsstätte und Hochburg der Arbeiterbewegung bekannt.
Die Ausstellung fragt, wie dieses Image damals entstand und wer daran interessiert war, es durch eine Namensänderung zu bekämpfen. Vorangegangen waren dieser Entscheidung jahrelange erbitterte Auseinandersetzungen innerhalb der Rixdorfer Bürgerschaft, wofür der Name der Stadt stehen und wer in ihr das Sagen haben sollte. Die Ausstellung wird die Protagonisten der damaligen Debatte, ihre Positionen und Motive zeigen. Darüber hinaus soll auch das Weiterleben des Namens Rixdorf bis heute veranschaulicht werden. In einer Besucherbefragung soll schließlich ermittelt werden, welche Vorstellungen sich heute mit den Namen Rixdorf und Neukölln verbinden.


